Guilty feet have got no rhythm
nach Motiven von William Shakespeare & George Michael
Mythos, Manosphere, Magie, Madness, Macbeth.
Im Shakespearschen sagenumwobenen, dunkelsten Drama Macbeth, verfängt sich der Titelheld, auf seiner Suche nach Bedeutung und Macht, bekanntlich in einer entsetzlichen Kette von Gewalt, Terror und Paranoia.
Seit über 400 Jahren wohnen wir, wieder und wieder, der Geschichte des Mannes bei, der - den eigenen Ambitionen, denen seiner Frau und den Stimmen aus der Welt des Übersinnlichen, in Gestalt von drei Hexen - scheinbar hilflos ausgeliefert, in einer schwindelerrregnden Abwärtsspirale zum blutrünstigen Tyrannen und Schlächter wird. Die Frage nach Schicksal und freiem Willen stellt sich unweigerlich beim betrachten des blutigen Untergangs Macbeths.
In einer Welt in der Krieg und Zerstörung, gerade mehr denn je behaupten eine Ordnung in der Welt zu wahren und man sich täglich fragt, wessen Ordnung das denn eigentlich noch sein soll, fragen wir; was passiert mit uns, wenn wir uns diese und andere blutigen Geschichten wieder und wieder erzählen? Wer genau macht die Spielregeln, die uns selber gefangen sein lassen in den großen und auch ganz kleinen zerstörerischen Strukturen ? Gibt es Heilung? Wer oder was sind die Stimmen die 'wir' hören? Und: Hört Ihr sie auch ?
Neun Personen verfangen sich bei ihrer Reise durch den großen blutigen Shakespearschen Macbeth-Kosmos, in genau dessen Themen und suchen einen Ausweg.
Es spielen:
Emma Aichner, Timotheos Auerbach, Johanna Elena Basilico, Leonida Gashi, Emma Gunderloch, Evgenia Gurfinkel, Laura Kolbach, Kilian Pfeil Lacerda und Flo Rieder
Künstlerische Leitung: Anja Herden
Szenografische Mitarbeit und Umsetzung: Oska Hilpoltsteiner
Kostüm: Deborah Gräbeldinger, Teresa Habben und Annik Valentin
Sprechen: Tim Schüler
Körperarbeit: Esther Berias
Licht und Technik: Frank Baumgart und Frank Schulz
In Kooperation mit dem Studiengang Szenografie – Kostüm – Experimentelle Gestaltung der Hochschule Hannover
Dank an Prof. Heide Kastler, Prof. Johanna Pfau und Oliver Jentzen

