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Heinrich von Kleist - Der zerbrochne Krug

Kooperationsprojekt des 3. Studienjahres mit dem Deutschen Theater Göttingen.

In dem kleinen niederländischen Dörfchen Huisum ist ein Krug zu Bruch gegangen. Für die Eigentümerin Marthe Rull ist der Fall klar: der Bauernknecht Ruprecht war‘s, der ihn zerbrach, bei einem nächtlichen Stelldichein mit ihrer Tochter Eve. Und Gerechtigkeit soll ihr nun der Dorfrichter Adam verschaffen, bei dem sich Kläger und Beklagte treffen. Doch der Richter ist nicht gut in Form. Eine Wunde klafft auf seiner Stirn, und zu alledem ist die Perücke, Zeichen seiner Amtswürde, nicht aufzufinden. Überdies hat sich der neue Gerichtsrat Walter unerwartet zur Revision der Huisumer Gerichtsbarkeit angesagt. Da bleibt dem armen Sünder Adam nichts anderes übrig als kahlköpfig über sich selbst Gericht zu halten.

Kleists 1806 entstandenes Lustspiel ist ein Paradebeispiel für das analytische Drama. Kleist selbst hat auf den Zusammenhang zum Ödipus verwiesen. Doch im Gegensatz zum tragischen Helden bei Sophokles, der nicht ahnt, dass er sich selbst als Täter entlarven wird, besteht die Tragik wie die Komik des Stücks bei Kleist in einem klassischen Fall von »Catch 22«. Adam weiß um seine Täterschaft, müsste sich aber selbst entlarven, will er vor dem strengen Gerichtsrat seine Fähigkeiten als Richter behaupten und sein Amt behalten. Wenn er aber genau das täte, würde er sein Amt erst recht verlieren.

BESETZUNG

Es spielt: Lars Koch (3. Studienjahr) gemeinsam mit dem Ensemble des Deutschen Theater Göttingen.
Regie: Antje Thoms

FOTOS:

Isabel Winarsch

Vorstellungen:
18. Februar 2012 (Premiere)
22. | 24. Februar
9. | 15. | 18. | 26. | 29. März
5. | 10. April
9. | 20. | 25. Mai
6. | 12. Juni
6. Juli

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