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Ray Bradbury – Fahrenheit 451

Kooperationsprojekt des 3. Studienjahres mit dem Deutschen Theater Göttingen.

Der 1953 geschriebene Roman FAHRENHEIT 451 zählt neben Aldous Huxleys SCHÖNE NEUE WELT zu den berühmtesten Dystopien der Romangeschichte und ist gerade im Hinblick auf unseren von Internet und Medien geprägten Alltag eine erstaunlich aktuelle Parabel auf die medialen Schattenseiten unserer Zivilisation. Ray Bradburys erschreckende Zukunftsvision zeigt einen Staat, in dem der Terror permanenter Videobespaßung und das Verbot von Büchern eine abhängige, gleichgültige und unmündige Gesellschaft hervorbringen. Dennoch fehlen totalitäre Machtstrukturen, denn alles unterliegt einer freiwilligen Selbstkontrolle des Einzelnen.

Guy Montag ist ein pflichtbewusster Feuerwehrmann und somit Teil jenes Kontrollinstrumentes, das für die Stabilität des Systems sorgt: die Feuerwehr löscht keine Brände mehr, sondern vernichtet die noch vorhandenen Bücher, die als die maßgebliche Ursache für alles Subversive gelten. Doch mehrere Vorkommnisse bringen sein Weltbild ins Wanken. Ermutigt durch das Mädchen Clarisse und den ehemaligen Literaturprofessor Faber entschließt sich Montag, Bücher aus den Einsätzen zu entwenden, versteckt diese in seinem Haus und beginnt zu lesen. Allmählich aber schöpft seine Umgebung Verdacht und Montag wird selbst zum Gejagten seiner Kollegen. Auf der Flucht findet er Unterschlupf bei einer Gruppe von Aussteigern, die Bücher auswendig lernen und versuchen, sie im Gedächtnis zu bewahren, um sie vor dem Vergessen zu retten. Bald nach Montags Flucht macht ein Fliegerangriff seine Heimat dem Erdboden gleich und die »gespeicherten Bücher« der Aufständischen bilden vielleicht die Hoffnung auf einen Neubeginn.

BESETZUNG

Es spielt: Maya HaddadMaya Haddad (3. Studienjahr) gemeinsam mit dem Ensemble des Deutschen Theater Göttingen.
Regie: Jasper Brandis

FOTOS:

Thomas Müller

Vorstellungen: 
10. März 2012 (Premiere)
13. | 16. | 20. März
13. | 16. | 26. April
10. | 16. Mai
13. | 20. | 29. Juni

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