Suche: Erweiterte Suche | Intranet | Seitenübersicht
HomeSpielplanStudiumStudierendeNews | PresseKontakteArchivAlumni

Rotlicht

"Die schnellste Möglichkeit, schnell Geld zu verdienen, ohne dass man jemandem zur Last fällt.

In Deutschland nehmen pro Tag etwa 1,2 Millionen Männer die Dienste von Prostituierten in Anspruch. Der Jahresumsatz im Sexgewerbe beträgt nach Angaben der Gewerkschaft Verdi etwa 15 Milliarden Euro jährlich. Die Bundesregierung schätzt die Zahl der Sexarbeiter auf rund 400.000 – circa 90 Prozent davon sind Frauen und weit über die Hälfte dieser Frauen sind Migrantinnen. Sie sind quasi Handlungsreisende in Sachen Sex.

Das neue Projekt der werkgruppe2 untersucht das älteste Gewerbe der Welt. Basierend auf Interviews mit Prostituierten aus Göttingen und Umgebung entsteht ein Theatertext, der das Berufsleben im Zwielicht befragt. Denn obwohl es überwiegend die Männer sind, die diese – bis 2002 als sittenwidrig geltende – Dienstleistung beanspruchen, sind es die Prostituierten, die dafür missachtet werden.

Zugleich wiederum formulieren mitunter deutsche Prostituierte ihre Tätigkeit als freigewählte, selbstbestimmte Berufswahl. Wie lässt sich eine Tätigkeit legitimieren, die untrennbar mit Menschenhandel, Zwang und Gewalt verbunden ist? Warum wählen Frauen diesen Beruf und unter welchen Umständen üben sie ihn aus? Was zeichnet das Milieu in Göttingen und Umgebung aus? Eine umstrittene Dienstleistung mitten in unserer Gesellschaft."

BESETZUNG

Es spielt: Denia Nironen
Regie: werkgruppe2

BILDERGALERIE

FOTOS:

Isabel Winarsch

Vorstellungen:
6. April 2013 (Premiere)
11. | 17. | 23. April
7. | 13. | 16. | 31. Mai
5. Juni
3. und 6. Mai 2014
13. Juni 2014

Studiengang Schauspiel - © Copyright 2019 - Impressum - Datenschutz