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Elfriede Jelinek – Bambiland

"Setzen Sie sich wieder hin, und wackeln Sie nicht so in dem Boot, in dem wir alle sitzen, wackeln Sie nicht mehr, auf der Stelle wanken und wackeln Sie jetzt nicht mehr! Warum? Weil ich es sage." – Elfriede Jelinek: Bambiland

Ein Botenbericht von der medialen Vermittlung des Krieges, dank der er tagtäglich auch in unsere löchrig gewordenen Häuser dringt. Elfriede Jelinek reflektiert in Bambiland nicht nur die konkreten Ereignisse des Irak-Krieges, die eigene Haltung dazu, die Fernsehreportagen, sondern ebenso die Grundlagen des westlichen Bewusstseins. Nicht zufällig greift sie zurück auf eines der ältesten europäischen Dramen, Aischylos’ Die Perser, und erweitert die Position des Chores um den Inhalt des Nachrichtensenders CNN.

"Meinen Dank an Aischylos und die ‚Perser‘, übersetzt von Oskar Werner. Von mir aus können Sie auch noch eine Prise Nietzsche nehmen. Der Rest ist aber auch nicht von mir. Er ist von schlechten Eltern. Er ist von den Medien" – Elfriede Jelinek: Bambiland

"Die Staatenkriege werden nicht weniger. Um so mehr brauchen wir Staatsfeinde, Störenfriede. Bis zum nächsten Krieg, Elfriede Jelinek!" – Christoph Schlingensief, Vorwort zu Bambiland

Diplomprojekt der Absolventinnen und Absolventen 2014.

BESETZUNG

Es spielen: Leonie Rainer | Ayana Goldstein | Johannes Fleischer | Robert Lang | Carsten Faseler | Samuel Koch

Regie: Nora Somaini
Kostüm: Miriam Schliehe
Musik: Johannes Fleischer
Video: Annika Stawicki, Malin Bertram
Dramaturgie: Regina Guhl
Gesang und Stimme: Ulrik Barfot und Edda Heeg
Assistenz: Isabella Kammerer

Ein Projekt des Studiengangs Schauspiel HMTMH in Kooperation mit dem Kulturzentrum Faust

INFORMATIONEN

BILDERGALERIE

FOTOS:

Daniel Kunzfeld

Vorstellungen:
27. März 2014 (Premiere) im Faust Kulturzentrum
28. | 29. | 30. März
2. und 10. April 2014

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