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Ding-Dong! The Witch Is Dead!

Unter dem Titel DING DONG! THE WITCH IS DEAD! entwickelt der Diplomjahrgang ein Antikenprojekt. Der Titel entstammt dem berühmten Musicalfilm "The wizard of Oz" von 1939, in dem die Vernichtung der Hexe das spannende Zentrum darstellt, ebenso wie in "Hänsel und Gretel". In dem Märchen der Brüder Grimm schützen sich die Kinder vor dem Gefressenwerden, indem sie die Hexe in ihrem eigenem Ofen verbrennen. Die Parallele zur "Orestie" ist offensichtlich. Klytämnestra wünscht sich ihre Kinder tot; in den Augen von Elektra und Orest ist die Mutter durch und durch böse und muss zerstört werden. Im Märchen mag die Auslöschung des Bösen funktionieren, aber im Leben zeugt es nur Schmerz und Elend. Das zumindest behaupten Aischylos, Sophokles und Euripides seit mehr als 2500 Jahren.

ELEKTRA
So sage ich dir: du gibst zu, den Vater
Hast du ermordet! – Welches Wort
Konnte wohl schamloser noch sein als dieses?

KLYTÄMNESTRA
Stets bist du Kind – dir ist`s Natur – dem Vater zugeneigt.
So ist`s. Die einen sind dem Vater zugetan,
Die andern ziehen die Mutter vor.

BESETZUNG

Es spielen: Alexandra Ostapenko | Tomasz Robak | Sandra Bezler | Carsten Faseler und Günter Szynkarek

Regie: Jan Konieczny
Bühne und Kostüme: Lucile Larour
Film: Felix Kahlo
Musik: Jonas Krischke

Eine Produktion des Studiengangs Schauspiel HMTMH in Kooperation mit dem Studiengang Szenografie-Kostüm der Hochschule Hannover.

BILDERGALERIE

Vorstellungen am 20. Februar 2015 (Premiere), 26., 27., 28. Februar und 1. März 2015

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