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Die verschwundene Klasse

Das choreographische Projekt „Die verschwundene Klasse“ macht sich auf die Suche nach einer verlorenen Zeit, in der die Erinnerung an die Kindheit geradezu surreale Formen annimmt. Grotesk überzeichnet sind die Schülertypen und in der Erinnerung wandeln sich viele Ereignisse zu traumatischen Zerrbildern oder zu sentimental verklärten Geschichten. 

Der  Schulweg weitet sich zu einer unendlichen Reise von Abenteuern aus. Und  zu wissen, dass dieser Weg auf den verschiedenen Kontinenten unterschiedlicher nicht sein könnte, macht die Reise noch aufregender. 

Die Rituale in der Klasse reichen von archaischen Initiationen bis zu vulgären Auswüchsen. Ordnung und Anarchie sitzen auf der Schulbank beisammen. Die Klasse ist die erwachende Macht der Masse, die immer wieder versucht sich gegen das Starre und Herrschende aufzulehnen. In der Klasse wird der Keimling für die zukünftige Gesellschaft gesetzt, die Mächtigen versuchen sich immer wieder als Gärtner, aber Wildwuchs überwuchert lustvoll die Ordnung der Erwachsenen.

Sind wir nicht immer noch die Klassenclowns, die Zombies oder die Streber und Selbstzerstörer? „Ich bin die Klasse!“ 

Die Klasse ist ein Spiegel unserer Vergänglichkeit. Sich im Alter wieder in die Schulbank zu setzen ist ein Alptraum der uns immer wieder heimsucht. Zwischen Schülern aus einer längst vergangenen Zeit zu sitzen, die man auch noch zu kennen meint, nimmt kafkaeske Züge an.  „Die tote Klasse“ von Tadeusz Kantor, „Frühlingserwachen“ von Frank Wedekind, „Die Klasse“ von Hermann Ungar bis hin zu „Herr der Fliegen“ von William  Golding sind literarische Beispiele für das Thema mit dem sich das choreografische Projekt beschäftigen wird.

BESETZUNG

Es spielen: Ruth Bohsung, Felix Briegel, Verena Jost, Gustav Jung, Lucia Kotikova, Cecilia Pérez, Nicolas Sidiropulos, Zabi Tajik, Mark Tumba

Regie:Stephan Hintze
Dramaturgie: Regina Guhl
Bühne*: Elena Dörnemann und Chiara Stuto
Kostüm*: Sophia Deimel, Miriam Ebbing
Musik & Komposition**: Dennis Heinen

*Studierende des Studiengangs Szenografie-Kostüm der Hochschule Hannover,
**Studierender des Studiengangs Jazz-Rock-Pop der HMTMH

Das Projekt ist eine Kooperation mit der Hochschule Hannover, Studiengang Szenografie - Kostüm - Experimentelle Gestaltung und dem Studiengang Jazz-Rock-Pop der HMTMH

Dank gilt der CULT Stiftung für die Ausschreibung eines Solopreises im Rahmen des choreografischen Projekts 2019

INFORMATIONEN

Premiere am 9. Mai 2019
Weitere Vorstellungen: 10., 11., 16, 17. und 18. Mai 2019
Jeweils um 19:30

Eintritt: 8€, Ermäßigt: 6€, Studierende u.A.: 0€
Kartenvorverkauf

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